Deutschlandweite Premiere: LSB Niedersachsen stellt die ersten DOSB Übungsleiter C-Lizenzen für das Profil “Kickboxen” aus

Beispiellos in der deutschen Kickboxgeschichte – Ein Meilenstein darf im Rahmen des 2. Advent 2014 gebührend gefeiert werden !

Die ersten anerkannten ÜL-C Lizenzen im Kickboxen wurden in Zusammenarbeit mit dem Landesfachverband “Niedersächsischer Kick-Box Verband e.V” diese Woche vom Landessportbund Niedersachsen e. V. ausgestellt und sie sind bundesweit gültig. Jeder Verein in den Bundesländern Bremen/Niedersachsen kann jetzt Übungsleiterinnen und Übungsleiter im Kickboxen ausbilden lassen. Wer bereits eine gültige DOSB C-Lizenz (z.B. im Breitensport) besitzt und Kickboxen in seinem Sportangebot als Sparte aufnehmen und anbieten möchte, bräuchte nur die 40 LE für das Profil Kickboxen. Für die gesamte Lizenz werden 120 LE benötigt. Hier werden Grund- u. Aufbaulehrgang (je 40 LE) für die C-Lizenz über die SSB/KSB des LSB-NI und LSB Bremen durchgeführt. Der Schwerpunkt Kickboxen (letztes Drittel mit 40 LE) wird über den NSKBV – www.wako-in-ni.de in Wolfsburg durchgeführt.


Der NSKBV – “WAKO Niedersachsen” ist besonders stolz darauf, das Niedersachsen Vorreiter in Deutschland ist:

1. 2013: Erster, in Deutschland anerkannter LSB-Landesstützpunkt für Kickboxen
2. 2014: anerkannte LSB Übungsleiter C-Lizenz Profil: Kickboxen

Das alles haben wir allen voran unserem unermüdlichen Präsidenten Antonino Spatola zu verdanken, der eng und intensiv mit dem LSB zusammen arbeitet und diesen Weg ermöglicht hat. Ein Mann wie ein Motor, der wie das VW Kraftwerk ständig ackert und wie geschmiert läuft und läuft und läuft und sich privat als auch beruflich und ehrenamtlich im Dienste des Kickboxsports nie zufrieden gibt mit vergangen Errungenschaften und weiter wie eine Lanze zielstrebig vorstößt.

Ich wünsche allen Mitgliedern des Bundesfachverband für Kickboxen – WAKO Deutschland e.V. sowie allen Kickboxerinnen und Kickboxen außerhalb der W.A.K.O. einen besinnlichen 2. Advent.

Mein persönlicher und besonderer Dank gilt meinem Trainer, Meister und Vater Antonino Spatola, unseren aktiven NSKBV-Mitgliedern sowie den MA des LSB, die uns stets mit Rat und Tat stets zur Seite stehen und das Kickboxen unterstützen.

Gerne darf die neue Errungenschaft in der Anerkennung des Kickboxsports geteilt werden.

39. Landessporttag des LSB in Celle

39. Landessporttag stimmt für neue Führungs- und Gremienstruktur

Der LandesSportBund Niedersachsen hat eine neue Führungs- und Gremienstruktur mit den drei Beschlussorganen Landessporttag, Präsidium und hauptberuflichem Vorstand. Das haben 318 Delegierte aus 59 Landesfachverbänden und 48 Sportbünden beim 39. Landessporttag in Celle beschlossen.




39. Landessporttag stimmt für neue Führungs- und Gremienstruktur

„Die Satzungsneufassung ist notwendig, um die Zukunftsfähigkeit des LSB abzusichern“, sagte LSB-Präsident Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach. Er dankte allen Beteiligten, die sich an dem Entstehungsprozess der neuen Satzung beteiligt hatten. „Ich begrüße die Vorreiter-Rolle des LSB. Wir wollen bei der Mitgliederversammlung im Dezember diesem Weg folgen“, sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann. Denn auch der DOSB wolle die „Stärkung derer, die im Hauptamt Verantwortung tragen und eine Aufwertung des Ehrenamtes im Sport für sportpolitische und – strategische Aufgaben.“

1.         Verbandspolitik

Gesellschaftliche Verantwortung

Der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen hat mit der ARAG Sportversicherung eine Unfall- und Haftpflichtversicherung für Flüchtlinge und Asylbewerber während der aktiven Sportausübung in Sportvereinen abgeschlossen. Das Präsidium habe dies beschlossen, um ein gesellschaftspolitisches Versprechen des LSB, „Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen“, umzusetzen, sagte Dr. Umbach: „Wir wissen, dass bereits viele Vereine – wie z.B. der SV Eintracht Bad Salzdetfurth, den wir beim LSB-Vereinswettbewerb 2014 ausgezeichnet haben, von sich aus auf Flüchtlinge und Asylbewerber zugehen. Dieses Engagement wollen wir unterstützen und andere ermutigen, ähnliches zu tun.“ Die Unfall- und Haftpflichtversicherung ist unabhängig von einer Mitgliedschaft im Verein. Der Rahmenvertrag für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gilt ab dem 22. November.  Dr. Umbach weiter: „Wenn diese Personen am Spielbetrieb teilnehmen wollen, müssen sie vorher Mitglied in Vereinen sein.“

 

Finanzhilfe

LSB-Präsident Dr. Umbach kündigte bereits für den 26. November die Verabschiedung eines ersten Nachtragshaushaltsplanes an, da der LSB mit zusätzlichen Mitteln aus der Finanzhilfe (§ 3 Abs. 2) in Höhe von rund 2,117 Mio. Euro rechnen könne. Von dieser Gesamtsumme seien rund 450 000 Euro durch einmalige Sondereffekte für 2015 (u.a. Ausrichtung des DOSB-Bundestages und Übernahme der Zahlungsverpflichtung des Landes Niedersachsen für die NADA) bereits gebunden. Die Verteilung der verbleibenden Mittel solle so erfolgen, dass fast 400 000 Euro für den Sportstättenbau der Vereine bereitgestellt werden könnten. „Wir bedienen damit alle uns bekannten Anträge für Baumaßnahmen für 2015 mit den üblichen Zuschüssen“, sagte Dr. Umbach. Außerdem könne der LSB wie angekündigt sämtliche Personalkosten für die hauptberuflichen Sportreferenten bei den Sportbünden bezuschussen. Die Verbände sollen einen Betrag von 431 000 Euro auf ihre Förderkontingente erhalten.

Bildungsstätte Clausthal-Zellerfeld

LSB-Präsident Dr. Umbach betonte, dass es noch keine Entscheidungen oder Festlegungen für mögliche Baumaßnahmen in der Bildungsstätte in Clausthal-Zellerfeld gebe (Fachleute haben wegen des schlechten Bauzustandes der Immobilie eine Restlaufzeit von drei bis fünf Jahren kalkuliert). Die Projektgruppe unter Leitung des LSB-Vorstandsvorsitzenden Reinhard Rawe werde dem Präsidium im Frühjahr 2015 eine Empfehlung geben. „Eine Entscheidung werden wir frühestens beim Landessporttag im November 2015 treffen können, wenn wir ein Finanzierungskonzept haben, das dem Projekt gerecht wird und die Sportorganisation nicht überfordert.“ In der Projektgruppe arbeiten Wolfgang Hein (Präsident des Landesschwimmverbandes Niedersachsen), Jürgen Schwedux (Präsident des Niedersächsischen Tanzsportverbandes), der Vorsitzende des Kreissportbundes Diepholz, Peter Schnabel, und Michael Koop, Präsident des Kreissportbundes Emsland mit. Die Geschäftsleitung hat Karl-Heinz Steinmann.

2.         Beschlüsse

Von den 318 Delegierten kamen 177 aus den Sportbünde (von 199 möglichen) und 128 von den Landesfachverbänden (von 165 möglichen).

Finanzen

Der 39. Landessporttag verabschiedete die Jahresrechnung 2013 mit 9.140.193,55 Mio. Euro im ordentlichen und 41.669.325,74 Mio. Euro im außerordentlichen Haushalt. Außerdem beschlossen die Delegierten den Haushaltsplan 2015 mit den Beträgen 9.230.540,00 Euro im ordentlichen und  36.338.868,00 Euro im außerordentlichen Haushalt.

Satzung

Mit großer Mehrheit beschlossen die Delegierten eine neue Satzung für den LSB. Neu ist danach die Übertragung der haftungsrechtlichen Verantwortung auf den hauptberuflichen Vorstand. Dieser erhält damit Organstatus. Das Präsidium als gemischtes Board wird für die politische Zielrichtung und Außenvertretung zuständig sein. Verankert in der Satzung sind nun auch die beiden Gremien ‚Ständige Konferenz der Sportbünde‘ und ‚Ständige Konferenz der Landesfachverbände‘. Sie dienen dem Meinungsaustausch und der Meinungsbildung. Deren Vorsitzende sind künftig auch Mitglieder des LSB-Präsidiums. Neu ist zudem der Wirtschaftsbeirat als Beratungsgremium für das Präsidium. Der Wirtschaftsbeirat berät über die vom Vorstand zu erstellenden Haushaltspläne, Jahresrechnungen und Nachtragshaushaltspläne sowie Beteiligungen und Investitionen und das Gebäudemanagement.

Aufgenommen wurde schließlich auch das Bekenntnis „zur freiheitlich demokratischen Grundordnung“. Ausdrücklich heißt es nun in der Satzung, dass der LSB allen rassistischen, antisemitischen und extremistischen Bestrebungen und Aktivitäten entschieden entgegentritt.

3.         Wahlen zum Präsidium

Die Delegierten wählten Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach einstimmig in seiner Funktion als LSB-Präsidenten für vier Jahre wieder. Wiedergewählt wurden zudem die bisherigen Präsidiums-Mitglieder Dr. Hedda Sander, Gabriele Wach, Joachim Homann und Thorsten Schulte. Sie sind nach der neuen Satzung Vizepräsidentinnen bzw. Vizepräsidenten, das Ressortprinzip wird aufgegeben. Wie bisher gehört auch der Vorsitzende der Sportjugend Niedersachsen, Thomas Dyszack, dem Präsidium an.

Neue Mitglieder im Präsidium sind der Vorsitzende der Ständigen Konferenz der Sportbünde, Michael Koop (Präsident KSB Emsland) und der Vorsitzende der Ständigen Konferenz der Landesfachverbände, Wolfgang Hein (Präsident des Landesschwimmverbandes Niedersachsen). Beide waren nach dem Landessporttag von den Ständigen Konferenzen zu Vorsitzenden gewählt worden.

4.         Berufung des Vorstandes

Das Präsidium berief auf seiner ersten Sitzung am 22. November die beiden neuen Vorstandsmitglieder: Vorstandsvorsitzender ist Reinhard Rawe (56, bisher LSB-Direktor), der stellvertretende Vorsitzende ist Norbert Engelhardt (57, bisher LSB-Geschäftsführer).

Statements der Gäste

Karl-Heinz Klare Vizepräsident Niedersächsischer Landtag, bezeichnete den LSB als notwendige „Ideenschmiede“ des organisierten Sports und unterstrich die herausragende Bedeutung der Sportvereine für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, erinnerte daran, dass Niedersachsen das Gründungsland des Deutschen Sports (10. November 1950) ist. „Für mich steht der LSB heute unter den TOP 3 der 16 Landessportbünde, auch, weil er sich auf dieser Lorbeer nie ausgeruht hat, sondern im Gegenteil daraus bis heute eine besondere Selbstverpflichtung abgeleitet hat.“ Zur geplanten neuen Führungsstruktur sagte Hörmann:  Wer 50 Mio Euro Umsatz verantwortet, 200 Mitarbeiter beschäftigt, muss aufgestellt sein wie ein mittelständisches Unternehmen.“

Stephan Manke, Staatssekretär Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport, sagte: „Jeder Euro der 31,5 Mio. Euro Sportförderung ist aus Sicht der Landesregierung gut investiertes Geld.“ Die Landesregierung begrüße die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes, sich für eine Bewerbung Deutschlands für Olympische und Paralympische Sommerspiele auszusprechen. Mahnke sprach zudem die Situation der Bildungsstätte in Clausthal-Zellerfeld an. „Die Landesregierung begrüßt Maßnahmen zur Weiterführung der Anlage, wenn es einen Konsens in der Sportorganisation gibt – und wir hoffen auf einen Konsens.“

Für Dirk-Ulrich Mende, Oberbürgermeister der Stadt Celle, ist Sport „aktive Gesellschaftspolitik“ und ein „wichtiges Instrument für die Integration von Menschen aus unterschiedlichen sozialen Strukturen“. Die Stadt Celle fördere daher den Breitensport – u.a. mit der Bereitstellung von 25 Sporthallen, 45 Rasenplätzen und rund 500 000 Quadratmetern Freiflächen für den Breitensport.

Was muss man tun um die ÜL C-Lizenz im Kickboxen in Niedersachsen/Bremen zu erwerben?

C-Trainerlizenz

So lange wir mit dem Spitzenverband nicht im DOSB sind, ist es alternativ seit dem Jahr (2014) möglich, dass der Grundlehrgang (40 LE) und Aufbaulehrgang (40 LE) für die Breitensportlizenz über den für Euch zuständigen Stadtsportbund / Kreisesportbund gemacht wird. Die Ausbildung des Grundlehrganges /Aufbaulehrganges ist überall in Niedersachsen und Bremen (SSB / KSB) möglich und Voraussetzung für den Spezialbaustein „Kickboxen“.


Die Zusatzausbildung „Schwerpunkt Kickboxen“ (40LE) muss bei uns im BSP-N/LSB-LSP Wolfsburg stattfinden und kann nur über den NSKBV erworben werden. Diese wird dann vom LSB-Niedersachsen anerkannt und soll nach Aussage des LSB-Niedersachsen auch Gültigkeit und Anerkennung in anderen Bundesländern haben.

 Bevor man sich / Ihr Euch für den Grund- u. oder Aufbaulehrgang anmeldet, müssen die Interessierten dem NSKBV e.V. mitteilen, dass  die C-Lizenz angestrebt wird, damit wir den LSB informieren können. Grund-Aufbaulehrgang info: http://bildungsportal.lsb-niedersachsen.de/?cid=715

Auch die Vereine des Landesverbandes Bremen  können die Lizenz in Niedersachsen erwerben.

Für den angesetzten Spezialblocklehrgang (Schwerpunkt Kickboxen) in 2015 bitte ich folgende Unterlagen mit zubringen.  

–  Nachweis über die Absolvierung des Grund-, Aufbau des LSB-NI / LSB-Bremen  oder eine DOSB-Lizenz im Breitensport.

–  Nachweis der Mitgliedschaft in einem Sportverein des LandesSportBund Nds./ LSB-Bremen

–  Angabe Geburtsdatum, Pers. Anschrift  und 1 Passfoto.

 –  Nachweis über einen Erste-Hilfe-Kurs (8 Doppelstunden), der zum Zeitpunkt der Ausstellung nicht älter als zwei Jahre sein darf.

 – Die unterschriebene Verhaltensrichtlinie „Schutz vor sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im Sport“ muss seit 01.07.2012 mit den Lizenzunterlagen eingereicht werden.

Die ÜL Lizenz-C des LSB mit “Schwerpunkt Kickboxen“ ist auch in der ganzen Bundesrepublik anerkannt.

Auf der Webseite des LSB Niedersachsen/Bremen könnt Ihr die Termine unter LSB-Internet/ Bildung- Bildungsprogramm  oder im Stadtsportbund ansehen wo die Lehrgänge 2015 in Eurer Nähe stattfinden.

 

Der Spezialblocklehrgang “Schwerpunkt Kickboxen findet  02.-04.10 und am 16.-18.10 2015 in BSP/LSP Wolfsburg statt.

Anmeldungen bitte per Mail mit Telefonnr. und Anschrift  an die Geschäftsstelle NSKBV e.V .[email protected] .

Sobald der Termin-/Sportplan des NSKBV für 2015 feststeht, werden den angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die genauen Termine per Rundschreiben mitgeteilt und auf der WAKO-Niedersachsen Webseit veröffentlichtet.

Bei Fragen bitte Antonino Spatola unter dem Nr. 0172-5451631 kontaktieren.


Europameisterschaft der Damen und Herren im Vollkontakt, Lowkick und K1 in Bilbao, Spanien

Nds. Athleten efolgreich bei der Europameisterschaft in Bilbao

Eugen Waigel:  Gold

Viktor Fröhlich: Silber

Full contact men -91kg 1/1 Final

Islam Mutaliev (RUS) gegen Eugen Waigel (GER) 1:2

Gold für Deutschland – EUGEN WAIGEL ist EUROPAMEISTER!

Auch dieses Finale verlief spannender als viele vermutet hätten. Eugen brauchte lange um in den Kampf zu finden. Zu angespannt begann er das Finale. So konnte der Russe die erste Runde mit einem knappen Vorsprung für sich beenden. In der zweiten Runde fand Eugen dann den Rhythmus und konnte den Russen mit harten Treffern beeindrucken. Dieser versuchte nun den Nahkampf durch Klammern zu unterbinden. Doch Eugen traf und konnte knapp in Führung gehen. In der letzten Runde versuchte der Russe noch einmal den Kampf zu drehen. Doch Eugen blieb ruhig und konterte den Gegner gut aus. Am Ende siegte Eugen zwar knapp aber verdient mit 2:1 Kampfrichterstimmen und konnte somit seinen Titel aus dem Jahr 2012 verteidigen.

Full contact men -81kg 1/1 Final

Viktor Fröhlich (GER) gegen Gabriele Casella (ITA)                    0:3

Silber für Deutschland – VIKTOR FRÖHLICH ist Vizeeuropameister!

Auch dieses Finale hatte es in sich. Nach einem packenden Kampf, in dem sich beide Kämpfer nichts schenkten, konnte sich der Italiener über den Titel freuen. Viktor kam mit dem gut kickenden Italiener lange nicht so zurecht. Mitte der zweiten Runde hatte er endlich in den Kampf gefunden. Allerdings lag er da nach Punkten schon zurück. In der letzten Runde musste er alles auf eine Karte setzen und den k.o. versuchen. Und diese Runde hatte es in sich. Viktor hatte den Italiener am Rande eines ko s. Doch dieser wollte einfach nicht fallen und fightete zurück. Die letzten 30 Sekunden sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch, in dem beide Kämpfer volles Risiko gingen und auf die Deckung verzichteten. Am Ende hatte der Italiener das glücklichere Ende für sich und sicherte sich mit dem Punktsieg den Titel.

Heute Freitag:

Full contact men -91kg 1/2 Final

Robert Paulsbyen (NOR) gegen Eugen Waigel (GER)                 0:3

Eugen im Finale. Nach einem packenden Kampf gegen einen super starken Norweger ist Eugen mit einem deutlichen 3:0 Sieg ins Finale einzogen. Viele der Anwesenden bezeichneten diesen Kampf als das vorweggenommene Finale, da der Norweger als guter Kämpfer bekannt ist. Eugen begann gleich druckvoll und versuchte den Norweger mit harten Treffern zu beeindrucken. In der ersten Runde gelang dies nicht, da viele der Haken ihr Ziel verfehlten. Der Norweger traf mit guten Kicks und lag deshalb nach der ersten Runde knapp in Führung. In der zweiten Runde erhöhte Eugen den Druck und konnte einige harte Treffer landen, welche den Norweger ins Wanken brachten. Er war beeindruckt, aber er fiel nicht. Nach der zweiten Runde lag Eugen nun knapp in Führung. In der letzten Runde gab Eugen noch einmal richtig Gas und konnte weitere harte Treffer ins Ziel bringen. Der Norweger fightete zwar dagegen, doch Eugen traf besser und öfter. So siegte er am Ende verdient mit einem deutlichen Punktevorsprung. Somit steht auch Eugen erneut im Finale.

Full contact men -81kg 1/2 Final

Viktor Fröhlich (GER) gegen Kayrat Nurmaganbetov (RUS)                   2:1

Viktor im Finale. Nach einem ebenfalls bis zum Schluss spannenden Kampf steht Viktor verdient im Finale. Auch er traf auf einen starken Russen. Beide Kämpfer schenkten sich drei Runden lang nichts und deckten sich mit harten Treffern ein. Und in den ersten beiden Runden sah es nach einem Erfolg für den Russen aus. Doch in der letzten Runde konnte Viktor, der sich nie aufgab, den Kampf noch zu seinen Gunsten drehen. Er holte Punkt um Punkt auf und marschierte nun unaufhaltsam nach vorne. So sicherte er sich kurz vor Schluss des Kampfes, wenn mit 2:1 auch knapp aber dennoch mehr als verdient, den Sieg und den damit verbundenen Einzug ins Finale.

Mittwoch:

Damian Darker (IRL) gegen Viktor Fröhlich (GER)   0:3

Medaille für Viktor. Dieser machte es nicht so spannend, sondern dominierte den Kampf von Beginn an und baute seinen Vorsprung Runde für Runde aus. Der Ire kämpfte zwar gut mit hatte aber nie so richtig eine Chance auf den Sieg. Zu dominant war Viktor in diesem Kampf. Am Ende gab es einen deutlichen Punktsieg für Viktor und zur Belohnung den Einzug ins Halbfinale.

Dienstag:

Full contact men -81kg 1/8 Final 

Viktor Fröhlich  (GER) gegen Ivan Cuklin (CRO) 3:0

Viktor bestimmte von Beginn an den Kampf und deckte seinen Gegenüber ab der ersten Runde mit harten Treffern ein. Doch der Kroate gab nicht klein bei und fightete zurück. Die klareren Treffer machte jedoch Viktor der nach der ersten Runde knapp vorne lag. In der zweiten Runde baute er den Vorsprung weiter aus. Auch in der letzten Runde dominierte er das geschehen und schaltete trotz deutlicher Punkteführung keinen Gang zurück sondern suchte den ko. Am Ende stand ein eindeutiger Punktsieg für Viktor auf der Anzeigetafel. Somit endet der Tag mit zwei Siegen und zwei Niederlagen für unser Team.




Europameisterschaft der Damen und Herren im Vollkontakt, Lowkick und K1 in Bilbao.

Nachfolgende Sportler wurden aus Niedersachsen von WAKO-Deutschlad e.V.  nominiert:

 Vollkontakt:

-81 kg  Viktor Fröhlich  AKB-T-Munster

-91 kg  Eugen Waigel    AKB-T-Munster

Bericht zu Sportwartetagung

Die Sportwartetagung am 26.9.14 beim Landessportbund Niedersachsen in Hannover drehte sich ganz um das Thema Talentförderung und Talentfindung. Den Anfang machte der Niedersächsische Basketballverband, der aus eigenen Erfahrungen berichten konnte. Der NBV hat in den vergangenen zwei Jahren dazu ein Konzept erarbeitet und weitestgehend umgesetzt. Dieses Konzept beinhaltet neben der Aufteilung der Kader in drei Sektionen auch Vorgaben an Trainer und Vereine in dem Verband. Neben der Motivation der Spieler sollen den Spitzensportlern auch Mentoringprogramme angeboten werden, um auch ihr Leben nach dem Sport gestalten zu können.

Als nächstes wurde das DOSB-Nachwuchsleistungskonzept kurz vorgestellt und die wichtigen Punkte für die Tagung herausgehoben. Die aktuelle Ausgangslage macht es dem Sport schwer sinnvoll Talente auszubilden neben dem Geburtenrückgang und dem demographischen Wandel ist die Ganztagsschule ein weiteres Hindernis. Wichtig ist es weiterhin die Qualität im Leistungssport gewährleisten zu können. Zu den Aufgaben des LSB gehören hierfür die Anerkennung von Landesstützpunkten, Kaderuntersuchungen, Kooperationen mit Schulen und die Beschäftigung von Trainern bzw. Talentsichtungstrainer.

Der LSB hat Vorschläge gemacht wie es in Zukunft weiterlaufen kann: Ausbildung von Talentsichtungstrainern, sinnvollen Vereinbarungen mit dem Kultusministerium und langfristig den Einsatz von Schulsportlehrern als Talentsucher, evtl. auch Schulsportvereine.

Früherer WAKO Präsident schwer erkrankt im Krankenhaus.

leider  liegt der  ehemalige Präsident – Dr. Ludger Dietze  aus Wolfenbüttel/Niedersachsen mit einer schweren Erkrankung im Krankenhaus. Die Ärze fürchten um sein Leben. 

Dr. Ludger Dietze ist ein Mann der ersten Stunde. Zum Kickboxen kam Ludger im Jahr 1977 über das Taekwondo. In Deutschland leitete er über acht Jahre als Präsident die Geschicke des Verbandes. Unter seiner Führung wurden in Deutschland eine Welt- und Europameisterschaft ausgetragen. Ebenso war er für die Einführung der geprüften Sicherheit verantwortlich. Auf Weltebene war Dr. Ludger Dietze von 1991 bis zum Jahr 2000 als Vizepräsident tätig.

Wir beten für Ludger und hoffen dass er wieder vollständig gesund wird.

 

WAKO Jugend Weltmeisterschaft 14

Weltmeisterschaft 09.09.2014

PROGRAMME – 1st day of WAKO Cadets & Juniors World Championships 2014

Vottchel hat Freilos und ist auch 1/8 Final gesetzt. (siehe PDF-Anhang) Er wird wohl am Mittwoch starten.

Einer der nachfolgenden wird Maikel Vottchels Gegner sein:

1/16 Final (09.09.2014)

Antoshkin Matvel (RUS)  vs  JANIN ZNUDERL (SLO) 

Der Kampf sollte planmäßig gegen 12:30 Uhr ausgekämpft worden sein.

Tuesday 9/09 10:00 – 11:00 Opening Ceremony (Eröffnungszeremonie) at 105 Stadium.
12:00 – 19:00 – First part Qualifications. (1. Vorkampfrunde)

Übersicht der PDF-Dateien: http://www.wakoweb.com/en/news/cadetsjuniors-rimini-wc-italy-6-14092014-official-invitation/b808247a-a3fa-432e-8c38-6ab11d846196

 

Light Contact Poollist: http://www.wakoweb.com/en/attachment/dadaadac-02b6-4af4-9446-44e380140a31/

WAKO Jugend Weltmeisterschaft 2014

Maikel VOTTCHEL startet bei der WAKO Jugend Weltmeisterschaft

07.09.2014

Der frisch gekürte Deutsche Meister 2014 (Junioren) vom Amateur Kick-Box Club e.V. hat sich einen Platz im erweiterten Kader gesichert und startet bei der Amateur Kickbox Weltmeisterschaft im italienischen Rimini. Die WM findet vom 07.-14.09.2014 statt. Die meisten Teams – darunter auch das deutsche – werden am Sonntag in Rimini eintreffen. Es sind knapp 2000 Starter gemeldet. Somit wartet auf das Organisationsteam am Sonntag ein stressvoller Tag.
VOTTCHEL hat sich während der Schulferien den ganzen August von Landestrainer-Cheftrainer Spatola intensiv vorbereiten lassen. Spatola:“ Maikel hat gut trainiert und ist fit.”





Manus Trophy – “ Freie Musikformen ,Kategorie Newcomer“

Achtung, am 21 September 2014 an der Manus Trophy habt ihr für dieses Jahr zum letzten Mal die Gelegenheit an einem Newcomer Turnier für Freie Musikformen teilzunehmen. Es müssen noch keine 60 Sekunden gelaufen werden. Akrobatische Elemente können gelaufen werden, sind aber kein Muss. Die Form muss mit Musik untermalt werden und darf nicht nur eine reine Kata sein.

Es finden auch Teamformen statt!!! Regeln hierzu findet ihr im WAKO Regelwerk unter Musikformen.

Bitte nutzt die Chance und meldet Euch an. Wir warten auf Euch!

Petra Hermann-Weck

Sportlerin nach DM gesperrt

Veröffentlicht am: 01.07.2014 WAKO Bundesverband

Die Sportlerin Sandra Peczkowski wird aufgrund ihres grob unsportlichen Verhaltens bei der Deutschen Meisterschaft am 14.06.2014 in Wolfsburg vom Verband für 6 Monate gesperrt. Die Platzierung wurde ihr aberkannt. Wir bitten die Landesverbände die Sperre bei Meldungen zu beachten. Die Sperre läuft am 15.01.2015 ab. Die Sportlerin hat sich schriftlich bei ihrer Gegnerin entschuldigt. Die Einsicht und Entschuldigung der Sportlerin wurde bei der Sperre berücksichtigt.

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